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Landrat Töpper fordert zeitnahen Ausbau der B 286 zwischen Schweinfurt und Schwebheim

22.04.2016

Landrat Töpper fordert zeitnahen Ausbau der
B 286 zwischen Schweinfurt und Schwebheim

Rückstufung des Ausbaus im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans nicht nachvollziehbar

Landkreis Schweinfurt. Landrat Florian Töpper hat sich massiv gegen die Rückstufung des Ausbaus der Bundesstraße B 286 zwischen Schweinfurt und Schwebheim im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 ausgesprochen.

„Diese Rückstufung ist für mich absolut nicht nachvollziehbar“, sagt Landrat Florian Töpper. Es gebe in diesem Bereich zum einen eine sehr hohe Verkehrsbelastung und zum anderen Anschlussstellen, die aus sicherheitstechnischer Sicht nicht mehr den aktuellen Anforderungen entsprächen und stark verbesserungswürdig seien.

An diesen Stellen seien täglich Verkehrsgefährdungen zu beobachten; es träten relativ viele Unfälle auf. Nach Auskunft des zuständigen Staatlichen Bauamtes Schweinfurt seien hier nachhaltige Verbesserungen nur durch einen 2-bahnigen, 4-streifigen Ausbau zu erreichen. Daneben sei zu berücksichtigen, dass der 3-streifige Ausbau ab Schwebheim bereits Fahrt aufgenommen habe.

Landrat Töpper: „Wenn man diese Gesichtspunkte richtig würdigt, ist die Rückstufung der B 286 im Abschnitt zwischen Schweinfurt und Schwebheim völlig unverständlich. Dies insbesondere auch, da nach unseren Erkenntnissen die Planungen für den Ausbau weit gediehen sind und eine bauliche Umsetzung in einem überschaubaren Zeitraum möglich wäre. Ich habe mich deshalb bereits an das Bundesverkehrsministerium gewandt und um eine Wiederaufnahme der Strecke in den vordringlichen Bedarf gebeten.“

Zudem hat die stellvertretende Landrätin Christine Bender in Vertretung für Landrat Töpper am 8. April 2016 in einer Regionalkonferenz zum Bundesverkehrswegeplan in Nürnberg Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf die Problematik aufmerksam gemacht und um eine entsprechende Umstufung des fraglichen Bereichs der B 286 gebeten.

Bereits vorher hatte sich der Landrat an den Bayerischen Landkreistag gewandt und um entsprechende Unterstützung im Rahmen der Verbändeanhörung zum Bundesverkehrswegeplan 2030 ersucht.

Hintergrund:

Die B 286 von Schweinfurt (A 70) bis Schwebheim ist als Erweiterung auf vier Fahrstreifen im aktuellen Bundesverkehrswegeplan im „Vordringlichen Bedarf“ enthalten. Im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 wurde sie in die Kategorie „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“ zurückgestuft.

Nach dem aktuellen Verkehrsgutachten vom Mai 2011 ist die B 286 im betreffenden Abschnitt mit ca. 20.000 Kfz/24h (davon ca. 3.000 Kfz/24h Schwerverkehrsanteil) belastet. In diesem Abschnitt liegen drei Anschlussstellen. Bei allen diesen Anschlussstellen ist zumindest ein Verbindungsast problematisch für die Verkehrssicherheit.

So fehlt bei der Überleitung von der A 70 auf die B 286 Richtung Gerolzhofen (A 3) der Einfädelungsstreifen komplett, bei der Einmündung von der Kreisstraße SW 3 auf die B 286 in Richtung Gerolzhofen ist der Einfädelungsstreifen zu kurz und bei der Einmündung von der St 2277 auf die B 286 ist er in Richtung Schweinfurt (A 70) viel zu kurz und in Richtung Gerolzhofen fehlt der Einfädelungsstreifen ganz.

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