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Landrat besuchte Hofmetzgerei Schmitt in Burghausen

23.10.2015

Landrat besuchte Hofmetzgerei Schmitt in Burghausen

Familienbetrieb setzt auf regionale Erzeugung und Vermarktung

 

 

Landkreis Schweinfurt. Landrat Florian Töpper hat zusammen mit einer Delegation aus Vertretern der Kommunalpolitik, des Landratsamtes, der Handwerkskammer, des Bauernverbandes sowie der Agentur für Arbeit den in Burghausen ansässigen landwirtschaftlichen Betrieb und die dazugehörige Hofmetzgerei Schmitt besucht.

 

Einmal im Quartal organisiert die Wirtschaftsförderung des Landkreises Schweinfurt einen Unternehmensbesuch des Landrats. „Der regelmäßige Austausch mit den Unternehmen in unserem Landkreis ist uns sehr wichtig. Das gilt für die großen Betriebe, die weltweit agieren, genauso wie die kleinen und mittelständischen Betriebe, die ebenfalls eine wichtige Stütze des Landkreises sind“, sagte Landrat Florian Töpper.

 

Das Familienunternehmen Schmitt wurde 1986 von Walter und Monika Schmitt übernommen. Seit 2007 führt Sebastian Schmitt zusammen mit seiner Frau Martina den Familienbetrieb inzwischen in der vierten Generation. Neben dem landwirtschaftlichen Betrieb betreibt die Familie Schmitt seit 1995 eine Hofmetzgerei, 2013 wurde eine Filiale in Kürnach eröffnet.

 

Die regionalen Verarbeitungs- und Vermark­tungsstrukturen landwirtschaftlicher Erzeugnisse zu verbessern, ist eines der Ziele der Ökomodellregion Oberes Werntal. Wasserlosens Bürgermeister Anton Gößmann nutzte den Betriebsbesuch, um dieses Projekt der interkommunalen Allianz von zehn Gemeinden aus den Landkreisen Schweinfurt und Bad Kissingen vorzustellen.

 

Im Betrieb von Martina und Sebastian Schmitt sind mittlerweile 17 Mitarbeiter beschäftigt. Der Verkauf vor Ort sowie in der Filiale sind wichtige Standbeine der Hofmetzgerei, Catering und die Belieferung von Großkunden runden das Angebot ab. Die verarbeiteten Schweine stammen dabei aus dem eigenen Schweinemastbetrieb. Der Ackerbaubetrieb, in dem Getreide und Feldfrüchte erzeugt werden, wirtschaftet seit dem Jahr 2012 nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus.

 

Landrat Florian Töpper würdigte das große Engagement der Familie Schmitt: „Das Handwerk ist eine der wichtigsten Stützen unseres Landkreises. Unternehmer wie Sebastian Schmitt bieten den Verbrauchern regionale Produkte und bekennen sich durch die Erzeugung und Verarbeitung vor Ort zu unserer Region.“

 

Doch wie viele andere Betriebe, kämpfen auch die Schmitts darum geeignete Auszubildende und Fachkräfte zu finden. Die Vertreter der Handwerkskammer, der Agentur für Arbeit sowie des Landratsamtes machten deutlich, dass sie die Unternehmen hierbei aktiv unterstützen. Mit der Vorstellung der Beschäftigungs- und insbesondere Ausbildungsmöglichkeiten von Migranten konnten während des Betriebsbesuchs erste Fragen bereits geklärt werden.

 

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