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Kinder und Jugendliche üben sich im Segeln

23.06.2017

Kinder und Jugendliche üben sich im Segeln

Ellertshäuser See/Altenmünster (rsf)   Seit vielen Jahren ist das viertägige Camp am Ende der Pfingstferien ein Höhepunkt im Reigen der Jugendveranstaltungen beim Segelclub Ellertshäuser See (SCES). In diesem Jahr sind 24 Kinder von Mitgliedern aus Unterfranken aber auch aus Erlangen und Nürnberg dabei um Kenntnisse im Segeln zu vertiefen. In vier Gruppen entsprechend ihrem Wissenstand im Umgang mit Segel und Boot werden sie in Theorie und Praxis von sechs Betreuern unterwiesen. Aber auch Spiel und Spaß kommen in diesen Tagen nicht zu kurz. Badestrand und Beachvolleyballfeld in der Nähe des Clubhauses laden zu weiterer sportlicher Freizeitgestaltung ein.

Leiter des Camps ist Michael Feuß, der seit neun Jahren als Sportwart und Trainer beim SCES tätig ist und bei Regatten auf dem größten See Unterfrankens das Amt des Schiedsrichters und Wettfahrtsleiters innehat. „Segeln lernt man auf dem Wasser“, meint er. Trotzdem gibt es täglich für die Kinder morgens ehe die kleinen Boote startklar gemacht werden Unterricht über Wind und Wetter, aber auch Ausweich- und Regattaregeln gilt es für die Kinder zu lernen. Und dass Knoten binden und lösen ganz wichtig ist, merken die Kinder spätestens, wenn sie mit ihren Booten von der Anlegestelle starten.

 

Kinder und Jugendliche fürs Segeln begeistert

Ganz unterschiedliche Voraussetzungen für den Segelsport bringen die Kinder und Jugendlichen mit. Allen gemeinsam ist die Freude am Aufenthalt in der Natur. Als Einstiegsalter für den Segelsport gilt etwa das achte Lebensjahr. Denn sie müssen die Theorie verstehen und schwimmen können. Kinder, deren Eltern oder Großeltern selbst segeln, werden schon ab sechs Jahren zu den Trainingseinheiten im SCES zugelassen. „Mein Opa ist hier im Club, bei unserer Familie liegt das Segeln im Blut“, erklärt die zehnjährige Franziska selbstbewusst und kommt ganz allein zurecht, als es gilt ihr Boot für das Einbringen ins Wasser fertig zu machen. Sie ist eines der rund 35 Kinder und Jugendlichen unter den 210 Mitgliedern.

Die Fortgeschrittenen-Gruppe vom Michael Feuß übt heute den Start bei Regatten. „Das Einzige, was passieren kann: Ihr fallt ins Wasser und werdet nass“. So nimmt der Trainer den Kindern die Angst vor dem Kentern ihrer Boote. Feuß ist mit den Kindern im Motorboot immer mit auf dem See. Zudem können „Optimisten“, die Boote für die Anfänger, aufgrund ihrer technischen Voraussetzungen nicht untergehen nur umkippen.

Während des Jahres werden bis zu fünfzehn Trainingstage für Kinder und Jugendliche im SCES angeboten. Auch an der Herbst- und Frühjahrsregatta dürfen Jugendboote teilnehmen. Im Gegensatz zu diesen Regatten bietet den Jugendlichen die Pfingstregatta zum Abschluss des Camps noch ein besonderes Highlight: Eine offizielle Ranglistenregatta!

 

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