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Informationen und Beratung zum Thema Flächenmanagement und Innenentwicklung

09.10.2015

Informationen und Beratung zum Thema Flächenmanagement und Innenentwicklung

Reges Interesse am Austausch mit dem Landesamt für Umwelt

 

Landkreis Schweinfurt. Was andernorts schwierig zu vermitteln ist, stößt bei den Kommunen im Landkreis Schweinfurt auf reges Interesse: Auf Einladung des LAG- und Regionalmanagements Schweinfurter Land hat Claus Hensold, stellvertretender Leiter des Referats Nachhaltigkeit, Indikatoren und medienübergreifender Umweltschutz des Landesamts für Umwelt (LfU), über die Einsatz- und Funktionsmöglichkeiten der Flächenmanagement-Datenbank, dem Werkzeug für das kommunale Flächenmanagement, informiert.

 

Die Flächenmanagement-Datenbank ist flächendeckend im Landkreis Schweinfurt in den Kommunen und Verwaltungsgemeinschaften im Einsatz. Mit ihr werden die Innenentwicklungspotenziale wie z. B. Leerstände, Baulücken oder Brachflächen erfasst und analysiert, sie bietet aber auch Möglichkeiten für eine automatisierte Eigentümeransprache und für die Berechnung des zukünftigen Wohnbaulandbedarfs nach Eingabe von statistischen Kennwerten. Ebenso werden hieraus die Daten für die Immobilienbörse des Landkreises Schweinfurt www.innenentwicklung-schweinfurter-land.de generiert.

 

Der rege Einsatz in den Kommunen, eine neuere Programmversion mit technischen Verbesserungen und nicht zuletzt der Wechsel von Zuständigkeiten und Personen in den Verwaltungen machten eine erneute Schulung und Information der Anwender erforderlich. Knapp 20 Teilnehmende aus den Kommunen nutzten das Angebot zur Information und zum Austausch.

 

Claus Hensold stellte heraus, dass der Landkreis Schweinfurt 2010/11 seinerzeit Vorreiter bei der landkreisweiten Einführung der Flächenmanagement-Datenbank gewesen sei und daher über weitreichende Erfahrungen im Bereich Innenentwicklung und nachhaltige Siedlungsentwicklung verfüge.

 

Ergänzend zur Flächenmanagement-Datenbank stellte er das vom LfU entwickelte Programm „Folgekostenschätzer“ vor, mit dem die mittel- und langfristigen Folgekosten von Wohnbaugebieten abgeschätzt werden können. Diese gehen bisher vielfach nicht in Planungen und Überlegungen zu Neubaugebieten ein, obwohl sie die Kommune finanziell stark belasten können. Im sich anschließenden Austausch zeigten sich die Teilnehmer sehr zufrieden mit dem Informations- und Erfahrungsaustausch.

 

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