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50jährigen Bestehen der Eigenheimervereinigung Üchtelhausen

30.10.2015

Üchtelhausen (rsf)   Darin waren sich alle Redner beim Festakt zum 50jährigen Bestehen der Eigenheimervereinigung Üchtelhausen einig: Gemeinschaftssinn prägt seit Jahrzehnten diesen Verein.

So fanden sich im Jahre 1965 fünf Mitglieder zur Gründung der Eigenheimervereinigung zusammen. Vorsitzender Roland Schmitt rief die Zeitumstände im Ort in Erinnerung. Die Einwohnerzahl lag bei 836, es waren rund 100 Bauplätze ausgewiesen, die Dorfstraßen waren Erdwege und der Bau einer Kläranlage und die Kanalisation im Ort war gerade begonnen. Bei sogenannten „Betreuungsabenden“ informierten Landesvorstandsmitglieder über Fragen zur Lohnsteuer und zu gemeindlichen Straßenausbaubescheiden. Hinzu kamen alljährlich gesellige Veranstaltungen, die Anschaffung vereinseigener Gartengeräte und Sammelbestellungen von Brennmaterial.

Roland Schmitt sparte in seiner Rede auch nicht die Sorgen des Vereins im Jubiläumsjahr aus. Durch den Verkauf vieler Einfamilienhäuser brechen Vereinsmitgliedschaften weg und „es ist nicht leicht wieder ein neues Mitglied zu gewinnen, selbst wenn man die Vorteile einer Mitgliedschaft aufzeigt“, so der Vorsitzende. Die Eigenheimervereinigung Üchtelhausen zählt 152 Mitglieder.

Die Leistungen des Vereins für seine Mitglieder zeigte Heinrich Rösl auf. Der Bundes- und Landespräsident der Eigenheimervereinigungen. „Wir leisten Lobby-Arbeit im positiven Sinn“, versicherte er und listete als Brennpunkte der derzeitigen Wohnungspolitik Erbschaftssteuer, Grundsteuer, Energetische Sanierung, Familiengerechter Umbau sowie die Straßenausbausatzung auf. Die Monatszeitschrift biete den Mitgliedern wichtige aktuelle Informationen rund um Haus und Garten. Kostenfreie Rechtsberatung in Fragen zu Haus und Grundstücksangelegenheiten sowie Haftpflichtversicherungsschutz für Haus und Garten und Bauherren-Haftpflichtversicherungsschutz sind neben der Vermittlung von Versicherungen weitere Pluspunkte, so Rösl.

Bürgermeisterin Birgit Göbhardt erinnerte an die gemeinsame Nutzung von Gartengeräten, an die Baumschnitt- und Obstveredlungskurse in den sechziger Jahren, als „die Eigenverpflegung aus dem Garten völlig normal war“. Dadurch sei der Gemeinschaftsgeist gefördert worden, aber man habe im Verein auch Feste miteinander gefeiert. Blumenmarkt und Christbaumverkauf waren wichtige Vereinsaktionen. Gerade der alljährliche Blumenmarkt habe zur Verschönerung des Ortsbildes  beigetragen. „Nicht zu vergessen sind die zahlreichen Reisen“, die zu interessanten Zielen führten und immer bestens von Roland Schmitt vorbereitet waren, merkte die Rathauschefin an.

„Meine feste Überzeugung ist, dass wir ein Modell abgeben für gute Gemeinschaft, das in Zeiten, in denen es uns materiell nicht mehr so gut geht, wieder viel mehr um sich greifen wird“, betonte Georg Grembler in seinem Grußwort. Es werde wieder üblich werden, sich gegenseitig zu helfen und „gemeinsam statt einsam“ werde wieder praktiziert werden, so das Landesvorstandsmitglied.

Anlässlich des Jubiläums wurden Roland Schmitt, der seit 25 Jahren den Verein führt, die Verdienstmedaille der Stufe 1 überreicht, die der Stufe 2 erhielt Franz Kreuzer, der seit fast fünf Jahrzehnten die Monatszeitschrift austrägt. Ein Ehrenzeichen des Vereins erhielt das Ehepaar Ulrike und Manfred Mai. Beide versehen seit 20 Jahren das Amt eines Gerätewarts für den Verein.

Die Feier wurde von den Üchtelhäuser Holzbläsern unter Leitung von Angelika Liebenstein umrahmt.

 

 

Ehrungen für langjährige Treue:

50 Jahre: Gründungsvorstand Adolf Kreuzer, Valentin Montag, Elmar Dünninger, Stefan Scheuring

40 Jahre: Karl Heinz Stumpf, Edgar Neugebauer, Willi Petrowski, Josef Bauer, Richard Steyer, Heinz Bauer, Franz Neugebauer

25 Jahre: Helga Schmitt, Claudia und Walter Götz, Waltraud und Hubert Vollert, Ulrike und Manfred Mai, Emma und Alois Paulik, Karl Heinz Maar, Margot und Wolfgang Wehner, Coletta und Rudolf Richter, Rosi und Georg Mai, Elisabeth Hanatschek, Notburga Full, Norbert Dechant

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